Mathias Roloff
|
2006
|
Meisterschüler an der Universität der Künste Berlin |
|
2002
|
Assistenz Bühnenbild an der Staatsoper Berlin
|
|
2000–2002
|
Studien-/Arbeitsaufenthalte in Italien (Rom, Neapel, Florenz, Prato)
|
|
2000–2005
|
Studium der Malerei und Grafik an der Universität der Künste Berlin, Klasse Prof. Volker Stelzmann
|
|
1979
|
in Berlin geboren
|
Mathias Roloff, inspiriert von der barocken Stilllebenmalerei des 17. Jahrhunderts, interpretiert das Genre auf moderne Weise. Seine Werke sind dynamische Momentaufnahmen, die Intimität und Bewegung vereinen. Er experimentiert mit der Anordnung von Objekten und grafischen Elementen wie Zitronenschalen, schwebenden Trauben, Messern und Brot, um eine lebendige und oft überraschende Wirkung zu erzielen.
Die Zitronenschalen, die sich spiralförmig winden, dienen ihm als grafische Elemente, die Ordnung in das Gewirr der Weintrauben bringen. Die Trauben, oft in Gruppen arrangiert oder einzeln durch den Raum gleitend, sind teils realistisch, teils abstrakt dargestellt. Das Messer, das in der Mitte des Tisches mit der Schneide nach oben positioniert ist, erzeugt eine bedrohliche Spannung und regt den Betrachter dazu an, über die Symbolik von Gefahr und Zerbrechlichkeit nachzudenken. Brot und Weintrauben, klassische Elemente des barocken Stilllebens, werden von Roloff nicht als religiöse oder metaphorische Symbole verwendet, sondern als grafische und kompositorische Elemente, die die Dynamik seiner Werke unterstreichen. Seine Gemälde sind alles andere als statisch und laden den Betrachter ein, die Bewegung und die subtilen Spannungen zwischen den Bildelementen zu erforschen.
Ausstellungen in der Galerie Brennwald
VON PRACHT UND FÜLLE
Anna Vonnemann - MalereiMathias Roloff - Malerei
Jochim Lichtenberger - Fotografie