Jochim Lichtenberger
Jochim Lichtenberger, geb. 1948, wohnt in dem kleinen Dorf Fahren in der Probstei, Schleswig-Holstein, nahe der Ostsee
Ausbildung: Diplom in theoretischer Physik, Promotion in Psychologie
Berufl. Tätigkeiten: Professionelle Sach- und Naturfotografie, Lehre, Aus- und Fortbildung in Physik, Produktion von Erklärfilmen, Autor und Herausgeber von Physik-Schulbüchern.
Jochim Lichtenberger nutzt die Fotografie als Medium, um die Schönheit von Blumen an der Schnittstelle zwischen Realität und künstlerischer Transformation zu zeigen. In seiner Serie „Blütenmeere“ arrangiert er Pflanzenteile auf einem Fotoscanner, wodurch selbst kleinste Details plastisch und scharf hervorgehoben werden. Durch natürliche Filter wie mit Algen oder Flechten überzogene Glasplatten fügt er seinen Werken eine zusätzliche Dimension hinzu, die zu vielfältigen Assoziationen anregt.
Seine Serie „Pictures for a Sad Song“ thematisiert die Vergänglichkeit des Lebens, indem er Blumen von Seebestattungen vor dunklem Hintergrund inszeniert. Die Kombination aus Schwarz als Farbe der Trauer und der Vanitas-Symbolik verleiht seinen Arbeiten eine besondere Tiefe. Die Blumen scheinen sich aus dem Dunkel herauszuschälen und bewahren dabei ihr Geheimnis, während sie gleichzeitig die Zerbrechlichkeit und Vergänglichkeit des Lebens symbolisieren.
Ausstellungen in der Galerie Brennwald
VON PRACHT UND FÜLLE
Anna Vonnemann - MalereiMathias Roloff - Malerei
Jochim Lichtenberger - Fotografie